|
|
 |
 |
 |
 |
 |
Schulerhalter/Verein |
 |
 |
 |
 |
 |
Zur
Geschichte
|
 |
 |
Die
Chemie-Ingenieurschule Graz, vormals Lehranstalt für Chemotechniker,
wurde im Jahre 1961 durch das unermüdliche Engagement von Univ. Prof.
Dr. Anton Holasek, ehemaliger Institutsvorstand an der Karl Franzens
Universität, mit Hilfe der Wirtschaftskammer Steiermark – Fachgruppe
der chemischen Industrie, des Landes Steiermark und des
Landesschulrates für Steiermark gegründet.
Der eklatante Mangel an chemischen Fachkräften war der Grund für die
Errichtung dieser postsekundären Ausbildungsstätte. Das fundierte
theoretische Wissen und das ausgezeichnete praktische Know How machten
die AbsolventInnen schnell zu hoch geschätzten Arbeitskräften.
Im Sommer 1962 wurde auf Vorschlag der Fachgruppe der
chemischen Industrie der „Verein zur Förderung der Lehranstalt für
Chemotechniker“ mit Sitz in Graz gegründet, der als schulerhaltender,
gemeinnütziger Verein fungierte. Im Vorstand dieses Vereines waren
ausschließlich Vertreter bzw. Leiter der Fachgruppe der chemischen
Industrie.
Über viele Jahre wurden die notwendigen finanziellen Mittel für den
Betrieb und Erhalt der Schule von der Wirtschaftskammer– Fachgruppe
der chemischen Industrie Steiermark, Fachverband der chemischen
Industrie Österreich, des Landesschulrates für Steiermark, des Landes
Steiermark und durch Mitgliedsbeiträge aufgebracht.
VertreterInnen namhafter Unternehmen waren als Mitglieder im
schulerhaltenden Verein wie z. B. Leopold Infusionen (heutige
Fresenius Kabi Austria GmbH), Swarovski & Co, Merck GesmbH, Henkel
Austria GesmbH, Lannacher Heilmittelwerke(heutige GL Pharma), uvm.
Natürlich auch VertreterInnen der Wirtschaftskammer und der
zuständigen Fachabteilung des Landes.
|
 |
 |
- 1966 - bekam die Lehranstalt das Öffentlichkeitsrecht, dieses
erwirkte ein staatlich anerkanntes Zeugnis für die Studierenden
und die offizielle Bezeichnung ChemotechnikerIn
- 1973 - Zulassung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ nach 3
jähriger beruflicher Tätigkeit, rückwirkend bis 1963
- Neues Schulgebäude in der Elisabethstraße
- 1990-1991 - Nach Einführung eines neuen Gesetzes wurde erneut
die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ für die AbsolventInnen der
Chemie-Ingenieurschule erwirkt
- Seit 1994 Unterricht nach dem Kolleg Lehrplan
|
 |
 |
Im Jahre 2002 wurde ein neuer Verein „Gesellschaft
zur Erhaltung der Chemie-Ingenieurschule Graz“ gegründet. Dieser
musste sich mit neuen Herausforderungen auseinander setzen.
Die Finanzierung der Vortragenden konnte nicht mehr vom Verein
übernommen werden, da die jährliche finanzielle Unterstützung seitens
der Wirtschaftskammer nicht mehr gewährt wurde.
|
 |
 |
- 2003 - Das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
übernahm nach zähen Verhandlungen die Finanzierung aller
Vortragenden des Kollegs für Chemie
Umbenennung der Lehranstalt für Chemotechniker in
Chemie-Ingenieurschule Graz, Kolleg für Chemie. AbsolventInnen
bezeichnet man von nun an als Chemie-IngenieurIn.
|
 |
 |
Es
galt einen neuen Standort für die Chemie-Ingenieurschule Graz zu
finden. Joanneum Research GesmbH als Vermieter, benötigte das Areal in
der Elisabethstraße, auf dem sich das Schulgebäude befand, für eigene
Zwecke.
|
 |
 |
- 2004 - Es gelang unter vereinten Kräften am Areal der Brau
Union Östrreich AG in Puntigam ein Schulgebäude mit modernen
Übungslabors einzurichten. Einmalige Beiträge zur Adaptierung
kamen zum überwiegenden Teil von der Wirtschaftskammer, aus
Eigenmitteln, aber auch von Unternehmen und dem Land Steiermark.
|
 |
 |
Durch
den plötzlichen Tod des Schulleiters Univ. Doz. Dr. Karl Müller im
Jahre 2005 musste rasch eine neue Schulleitung gefunden werden.
|
 |
 |
- Ab Jänner 2006 wurde nach einstimmigen Beschluss Fr. DI Dr.
Andrea Hickel als neue Schulleiterin eingesetzt.
- Beitritt zum Human Technology Cluster
- 2009 neuer Fokus auf Mitglieder als NetzwerkpartnerInnen.
VertreterInnen von Universitäten, Fachabteilungen des Landes und
der Chemie-Ingenieurschule Graz konnten gewonnen werden.
- 2009 Netzwerkpartner bei Eco World Styria
|
 |
 |
Laufende Verhandlungen mit Politikern des Landes Steiermark und der
Stadt Graz, dem Landesschulrat für Steiermark, dem Bundesministerium
für Unterricht, Kunst und Kultur, der Industriellenvereinigung, der
Steirischen Wirtschaftsförderung, der Wirtschaftskammer, Unternehmen
und Bildungseinrichtungen im Sinne der Unterstützung und Finanzierung
der Chemie-Ingenieurschule, werden vom Vorstand des Vereins und der
Schulleitung unermüdlich und unentgeltlich geführt.
|
 |
 |
 |
 |
 |
Vereine
|
 |
 |
Förderungsverein der Lehranstalt für Chemotechniker:
1962-2002 |
|
Obmann: |
Geschäftsführer: |
Komm. Rat Karl Graier
1962 -1970 |
Dr. Kurt Rossmann
1962 - 1980 |
Komm. Rat Heinrich Graier
1970 - 2002 |
Dr. Bernd Nachbaur
1980 - 2002 |
Gesellschaft zur Erhaltung der Chemie-Ingenieurschule Graz:
seit 2002 |
|
Obmann: |
Geschäftsführer: |
Univ. Prof. Dr. Gerhard Kostner
Seit 2002 |
Univ. Prof. DI Dr. Franz Stelzer
Seit 2002 |
Obmann-
stellvertreterIn: |
Geschäftsführer-stellvertreterIn: |
Univ. Doz. Dr. Karl Müller
2002 – 2005
DI Dr. Andrea Hickel
Seit 2006 |
Ing. Barbara Steyrer
Seit 2002 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
Die
Statuten der Gesellschaft zur Erhaltung der Chemie-Ingenieurschule
Graz (
40KB). |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
 |
|